Hessische Energiesparaktion

„Ihre Handlungsmöglichkeiten am Haus“

Beim Bau unserer heutigen Altbauten ergab sich der Energieverbrauch einfach. Beim Heizen schränkte man sich früher ein, Heizungen wurden extrem sparsam betrieben. Es soll wärmer und behaglicher im Haus werden – bei sinkendem Heizenergieverbrauch. Die uns heute zur Verfügung stehenden Techniken bieten diese Möglichkeiten. Dazu ist an drei Stellen anzusetzen:

  1. Verbesserung der Dämmung an der Gebäudehülle bzw. am Dach führt zu dauerhafter Einsparung.
  2. Moderne Heiztechnik reduziert unnötige Energieverluste im Heizkeller.
  3. Solaranlagen ersetzen einen Teil des Öls oder Gases durch die Sonne oder erzeugen sogar Strom.

So kann ein Haus Schritt für Schritt über die Jahrzehnte zum Energiesparhaus werden. Die Hausinstandsetzung ist der kostenoptimale Zeitpunkt für Energiesparmaßnahmen. Es geht aber auch schneller. Wer einen Altbau gekauft oder geerbt hat, kann natürlich auch alle Maßnahmen zu einem Zeitpunkt durchführen. Weitere Informationen bietet die Broschüre „Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus“ unter www.energiesparaktion.de. Berechnungsgrundlage für anstehende Sanierungsmaßnahmen ist der „Energiepass Hessen“. Er wird zum reduzierten Preis von 37,50 € angeboten. Der Fragebogen steht als Download zur Verfügung unter: www.energiesparaktion.de. Aktuelle Förderangebote im „Förderkompass Hessen“ unter: www.energieland.hessen.de. Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen unter: www.verbraucherzentrale-hessen.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Angebot der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA).

 

 

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: Möglichkeiten der Gebäudesanierung – Effiziente Heizsysteme

Mit dem nahenden Ende der Heizperiode kommt der richtige Zeitpunkt, sich bei einem anstehenden Heizkesseltausch oder Umstieg auf ein anderes Heizsystem zu informieren, um die Modernisierung rechtzeitig bis zu Beginn der kommenden Heizsaison abschließen zu können. Einen Überblick über „Effiziente Heizsysteme für Wohngebäude“ geben die gleichnamige Energiespar-Information Nr. 12 sowie die Broschüre „Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus“, die unter www.energiesparaktion.de als Download erhältlich sind. Informationen zu entsprechenden aktuellen Förderangeboten bietet der „Förderkompass Hessen“ unter www.energieland.hessen.de.

„Die Herausforderung bei der Auswahl eines Heiz­systems besteht darin, sich für eines zu entschei­den, dessen Stärken am besten zu den Aufgaben passen, die das Haus und seine Bewohner an die Wärmeversorgung stellen“, sagt Florian Voigt, Projektgrammleiter der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Hessische Altbauten haben einen Verbrauch in der Größen­ordnung von ca. 20 Litern Heizöl bzw. m³ Erdgas je Jahr und Quadratmeter. Verantwortlich dafür ist vor allem der ungenügende Wärmeschutz unserer Häuser. Zumeist stammen die Außenbauteile aus einer Zeit, als Energiekosten noch kein Thema waren. Aber auch viele veraltete Heizungen bieten Verbesserungspotenzial. Dabei hat ein Hausbesitzer die Wahl zwischen den verschiedensten Energieträgern, Anlagen und Konzepten.

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen www.verbraucherzentrale-hessen.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Angebot der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA).

 

Unser Ausstellungsangebot – „Austausch alter Heizungsumwälzpumpen“ kostenlos ausleihbar

Alte Heizungsumwälzpumpen sind stille Dauerläufer und ihr Stromverbrauch wird deshalb unterschätzt: Umwälzpumpen in der Heizungsanlage sorgen für die Wasserzirkulation durch Rohre in unsere Heizkörper und Wasserhähne. Alte Pumpen laufen in der Heizperiode 24 Stunden am Tag, mehr als 5 000 Betriebsstunden kommen im Jahr zusammen. Für Einfamilienhäuser sind 3 bis 20 Watt elektrische Leistung meist ausreichend, wo heute noch Pumpen mit einer Leistung von 60 bis 130 Watt arbeiten.

Die Einsparung durch den Einbau einer neuen Stromsparpumpe liegt pro Einfamilienhaus bei 300 bis 400 kWh im Jahr. Das sind 1.600 Euro an Energiekosten (bei einem Kilowattstundenpreis von 0,28 Euro) über die fünfzehnjährige Lebensdauer. Eine neue Pumpe kostet 200 bis 400 Euro. Sie macht sich über ihre Lebensdauer also mehr als doppelt bezahlt.

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass z. B. bei „wandhängenden“ Heizungsthermen die Pumpen fest eingebaut sind und in der Regel nicht ausgetauscht werden können. Genaueres erfahren Sie beim Heizungsinstallateur Ihrer Wahl.

Die HESA weist auf das Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“ auf den Einbau effizienter Pumpen und die Optimierung der Heizungsanlage hin. Bezuschusst wird der Austausch von Umwälz- und Warmwasserzirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen in bestehenden Heizungssystemen sowie der hydraulische Abgleich der Wassermengen in den Heizkörpern einer Anlage. Eine Produktliste aller förderfähigen Pumpen findet sich unter www.bafa.de. Beide Maßnahmen können einzeln oder gemeinsam ausgeführt werden. Zusätzlich werden die Installation von Einzelraumtemperaturreglern und voreinstellbaren Thermostatventilen gefördert.

Hausbesitzer profitieren von staatlichen Fördergeldern in Höhe von bis zu 30 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Dabei ist zu beachten, dass die Fördersumme anhand des Netto-Rechnungsbetrags berechnet wird – also ohne Mehrwertsteuer. Das entspricht 25 Prozent auf den Rechnungsbetrag inkl. Mehrwertsteuer, da Privatpersonen nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind.

Die Antragstellung erfolgt auf einem Formular der BAFA unter www.bafa.de. Anträge können von Privatpersonen, durch Unternehmen, freiberuflich Tätige, Kommunen u. a. gestellt werden. Die Registrierung erfolgt vor der Bestellung der Pumpe oder Handwerkerbeauftragung. Nach der Bestätigung mit persönlicher Vorgangsnummer kann der Fachhandwerker loslegen. Fachbetriebssuche unter www.shk-hessen.de. Eine separate Rechnung ist für die Maßnahme erforderlich. Alle Nachweise sind innerhalb von 6 Monaten nach Registrierung einzureichen. Einzelheiten können der neuen Richtlinie „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“ entnommen werden, die auf den Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unter

http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2016/20160801-energieeffizienz-heizungskeller-neue-foerderprogramme-heizungsoptimierung.html

eingestellt ist.

Weitere Informationen zu Energieeffizienz und Energieeinsparung im Haushalt bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ zu erreichen ist.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Angebot der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA).

Nachträgliche Dachdämmung

Die Hessische Energiespar-Aktion informiert: Möglichkeiten der nachträglichen Dachdämmung im Gebäudebestand – Dämmung der Obergeschossdecke

Kann oder soll das Dach nicht ausgebaut werden, bietet sich die Dämmung der Obergeschossdecke an. Obergeschossdecken bestehen z. B. aus Holzbalken, Ziegel- oder Bimshohlsteinen mit Lehm-, Sand- oder Schlackeschüttungen. Ab 1945 kamen Stahlbetondecken hinzu, manchmal völlig ungedämmt. Auch beim horizontalen Kehlbalken (Spitzboden) fehlt oft der Wärmeschutz.

„Für ein typisches Einfamilienhaus sinkt der Energieverbrauch durch eine (nachträgliche) Dachdämmung je nach Ausgangszustand meist um 10 bis 20 Prozent. In vielen Fällen verschwindet mit der Dämmung auch die sommerliche Überhitzung vom Dachraum her. Als Dämmstoffe stehen Glas- und Steinwollematten, Polystyrol- oder Polyurethanplatten, Zelluloseflocken und Naturfaserplatten zur Verfügung. Wählen Sie nach Ihrem Geldbeutel aus“, sagt Florian Voigt, Programmleiter der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Weiteres Entscheidungskriterium: Der Dämmstoff sollte auf unebenen Böden gut anliegen können und nicht von kalter Außenluft unterströmt werden. Unter dem Dämmstoff ist keine Folie erforderlich (diffusionshemmende Schicht). Sie kann nur dann zur Sicherheit zusätzlich eingebaut werden, damit keine feuchtwarme Luft aus dem beheizten Bereich von unten einströmen kann, wenn die OG-Decke als Holzbalkendecke luftundicht sein könnte.

Umfangreiche Informationen zum Thema bietet die Broschüre „Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung zur Gebäudemodernisierung in Hessen, die als PDF-Datei unter www.energiesparaktion.de als Download zur Verfügung steht. Die Broschüre ist außerdem im Rahmen von Ausstellungen, Vortragsveranstaltungen, Messen etc. erhältlich.

Berechnungsgrundlage für anstehende Sanierungsmaßnahmen am eigenen Gebäude ist der „Energiepass Hessen“, ein Beratungsinstrument der Hessischen Landesregierung, der die Schwachstellen eines Hauses aufzeigt, Einsparpotenziale ermittelt und Handlungsmöglichkeiten vorschlägt. Er wird zum reduzierten Preis von 37,50 EUR angeboten. Weitere Informationen bieten die Broschüren „Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus“ und die Energiespar-Information Nr. 6 „Wärmedämmung von geneigten Dächern“ unter www.energiesparaktion.de.

Informationen bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ mit allen aktuellen Förderangeboten direkt zu erreichen ist.

Informationen (z. B. Ausführende Betriebe) zum Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen unter www.hessendach.de.

Informationen zum Beratungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen e. V. unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA).

„Wärmedämmung von Bestandsgebäuden – es geht nicht ohne!“

„Es geht in unseren Breiten nicht ohne Wärmedämmung“, sagt Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“, „bei uns ist es über neun Monate des Jahres so kalt, dass unsere Häuser Tag und Nacht über ihre Außenbauteile auskühlen. Nur Dämmstoffe reduzieren diesen Wärmeabfluss aus dem Haus. Bei einem Kühlschrank oder einem Warmwasserspeicher machen wir es nicht anders.“

„Die Wärmedämmung hat dabei eine Schlüsselfunktion. Ohne einen Abschied von unseren heute noch überhöhten Heizenergieverbräuchen geht es nicht, unsere Häuser müssen sparsamer werden. Unser Glück: Dämmstoffe sind die billigsten Baustoffe. Seitdem der Energiepreis 50 Cent pro Liter Heizöl oder Kubikmeter Erdgas überschritten hat, sind fast alle Dämmmaßnahmen wirtschaftlich. Selbst bei Gebäuden der achtziger und neunziger Jahre lohnt bereits eine Dämmung“, so Voigt weiter.

Die Fassade verliert unter allen Bauteilen eines Hauses die meiste Energie im Winter. Die hohen Wärmeverluste sind die eine Seite der Medaille. Die andere sind recht kühle Wandinnenoberflächen ungedämmter Wände im Winter, die zu Feuchte- und Schimmelschäden führen können. Umgekehrt können 15 bis 25 Prozent Energieeinsparung durch die Dämmung der Fassade erzielt werden.

Jede Thermografie zeigt diese Wärmeverluste in ihrem Farbbild an. Die Außenbauteile eines Einfamilienhauses stellen rund 400 bis 500 m² Abkühlfläche dar: Innen 20° Celsius, außen wechselnde Wintertemperaturen zwischen 12 und minus 25° Celsius.

Diese Abkühlflächen müssen energetisch ertüchtigt werden, sonst bleibt der Heizenergieverbrauch unserer Häuser weiter hoch. Auch wenn modernste Heiztechnik eingesetzt wird: Ohne Dämmung muss die Technik so viel Wärme ins Haus liefern, wie durch die Außenbauteile und die Lüftung wieder verloren gehen.

Die Ausstellung „Fassadendämmung -Schwachstellen beseitigen!“ gehört zum Ausstellungsangebot der „Hessischen Energiespar-Aktion“ und kann von allen interessierten Institutionen wie Landkreisen, Kommunen, Schulen, Energieversorgern, HESA-Kooperationspartnern, Banken, Sparkassen, Vereinen, Verbänden etc. kostenlos ausgeliehen werden. Weitere Informationen über Herrn Klaus Fey, Pressekoordinator der „Hessischen Energiespar-Aktion“, fey-klaus@t-online.de.

Ausführliche Informationen bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ mit allen aktuellen Förderangeboten direkt zu erreichen ist.

Informationen zum Beratungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt der Hessischen LandesEnergieAgentur