Hessische Energiesparaktion

Die Hessische Energiespar-Aktion informiert: Thermografien – worauf zu achten ist!

„Thermografien für das eigene Wohnhaus sind sehr beliebt und werden zu Beginn der „kalten Jahreszeit“ entsprechend beworben. Aber Achtung: Sie sind nicht immer so aussagekräftig wie allgemein angenommen wird, denn auf ihre Qualität kommt es an. Egal wie „bunt“ ein Thermogramm erscheint: es kann keine Auskunft darüber geben, wie viel Wärme über das abgebildete Bauteil verloren geht oder wie hoch die Höhe der erzielbaren Energieeinsparung ist; dies leistet dann die dazugehörige und unverzichtbare Anbieter unabhängige Energieberatung“, sagt Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Bei der Thermografie werden mit einer Spezialkamera Temperaturen ermittelt, denen jeweils unterschiedliche Farben zugeordnet werden. Dadurch entsteht ein sichtbares, farbiges Bild, ein Wärmebild (Thermogramm). Anhand der Temperaturverteilung kann die Gebäude- und Bauteilqualität beurteilt werden. Baumängel, Wärmeverluste, Feuchtigkeitsschäden oder die Gefahr von Schimmelpilzbefall können so sichtbar gemacht werden.

Folgendes sollten Sie bei der Betrachtung und Beurteilung eines Thermogramms berücksichtigen: Verlässliche Ergebnisse können nur bei trockener und kühler Witterung sowie wenig Windbewegung erzielt werden. Um eine Wärmeabstrahlung sicher erfassen zu können, ist ein Temperaturunterschied zwischen beheiztem Innenraum und der Außenluft von mindestens 15° Celsius notwendig. Außerdem dürfen die Bauteile nicht durch Sonneneinstrahlung erwärmt sein. Damit beschränkt sich ein günstiger Aufnahmezeitraum auf die kalte Jahreszeit vom späten Abend bis zum frühen Vormittag und gleichzeitig sind vorbereitende Maßnahmen durch den Gebäudenutzer erforderlich: Das Gebäude muss gleichmäßig temperiert sein und die Fenster müssen mindestens 1 Stunde vor und während der Thermografie geschlossen sein.

„Schauen Sie zuerst auf die Temperaturskala am Rand der Aufnahme. Denn kräftige rote oder gelbe Farben auf Bauteilen sagen für sich noch gar nichts. Durch Einstellen der Farben an der Kamera kann man jedes Bauteil „dramatisch“ aussehen lassen. Die Bilder muss man „interpretieren“: Erst der Unterschied zur Außenlufttemperatur oder große Temperaturunterschiede im Bauteil machen wirkliche Schwachstellen deutlich“, so Voigt weiter.

Unter Dachüberständen, in Fenster- und Türlaibungen oder Balkonloggien findet man meist einen helleren (rötlich-gelblichen) Streifen. Dies ist keine Schwachstelle, sondern die Wärmeverluste der Wand und des Fensterrahmens steigen als Warmluft an der Fassade hoch und stauen sich hier. Bei gedämmten Fassaden gibt es solche Streifen auch, sie sind nur kleiner. Steildächer können kaum sinnvoll thermografiert werden, da Wärmeverluste nur unzureichend dargestellt werden können. Die Dacheindeckung ist von kalter Außenluft hinterströmt und die Oberflächentemperatur deshalb niedrig. Nachts kühlt die Dacheindeckung noch weiter ab, weil sie durch Abstrahlung Wärme in den Weltraum verliert. Dächer erscheinen deshalb im Thermogramm überwiegend „blau“. Rückschlüsse auf die Dämmqualität sind somit nur sehr eingeschränkt möglich. Das Gleiche gilt für vorgehängte Fassaden, da auch sie hinterlüftet sind.

Aber eines zeigen Thermogramme auf jeden Fall: Dass unsere Gebäude Wärme über ihre Außenbauteile verlieren. Jedes Einfamilienhaus kann man sich auch als 400 bis 500 qm Abkühlfläche vorstellen. Ein „Wärmeaustauscher“, der neun Monate im Jahr in Betrieb ist und hohe Heizkosten erzeugt. 2/3 des Heizenergieverbrauchs eines Hauses sind durch Wärmeverluste über die Gebäudehülle und Lüftung bedingt. Aber auch das kann nur durch Berechnung und nicht durch thermografische Aufnahmen ermittelt werden.

Wer sich über Energieeinsparmöglichkeiten beim selbst genutzten Wohneigentum kompetent und preisgünstig informieren möchte, für den ist der „Energiepass Hessen“ genau das Richtige: Übersichtlich gestaltet und auf die wesentlichen Aussagen in Form einer Kosten-Nutzen-Rechnung der einzelnen Gewerke zum jeweiligen Gebäude zugespitzt, wird dieser zum reduzierte Preis von 37,50 € angeboten. Den Fragebogen gibt es unter: info@energiesparaktion.de.

Ausführliche Informationen bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ mit allen aktuellen Förderangeboten direkt zu erreichen ist. Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen e.V. unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: Gebäudemodernisierung - Erst die Dämmung oder zuerst eine neue Heizungsanlage?

Die Frage nach der „richtigen“ Reihenfolge wird im Rahmen einer Gebäudesanierung immer wieder gestellt. Erst die Dämmung, dann die Heizungsanlage oder umgekehrt? „Das ist heute egal, wenn es sich um „kleinere“ Gebäude, Einfamilienhäuser, Reihenhäuser oder kleine Mehrfamilienhäuser handelt. Die früher gefürchtete „Überdimensionierung“ war ein Synonym für: Große Kesseloberfläche im Verein mit deren schlechter Dämmung (2 cm), nicht geregelter Betriebsweise, ganzjährig auf 60° bis 80° Celsius kochenden Kesseln. Heutige Kessel sind kompakt und mit 10 cm Dämmung versehen, regeln sich nach der Außentemperatur, stellen sich bei fehlender Wärmeabfrage aus dem Haus auch schon einmal ab, arbeiten meist bei 30° bis 50°C Kesseltemperatur und nutzen sogar die im Abgas enthaltenen Energie (Brennwertkessel)“, sagt Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Die Vorgehensweise ergibt sich oft auch aus der Notwendigkeit: Wenn der Kessel kaputtgeht, wird der Kessel erneuert und wenn ein Bauteil instandgesetzt werden muss, verbes¬sert man dessen Wärmeschutz. Damit ist auf einfache Weise der Weg jedes Hauses zum Energiesparhaus vorgezeichnet. In der Regel führen diese sechs Schritte zum Ziel:

  • Dämmung der Außenfassade
  • Dämmung des Daches
  • Neue Verglasung als Zwei- oder Dreischeiben-Wärmeschutz-Isolierverglasung
  • Kellerdeckendämmung
  • Gas- oder Öl-Brennwertkessel für den Heizungskeller (Alternativ prüfen:

Pelletheizung, Mini-BHKW bei größerem Energieverbrauch)

  • Solaranlage zur Warmwasserbereitung

    Berechnungsgrundlage für anstehende Modernisierungsmaßnahmen am eigenen Gebäude ist der "Energiepass Hessen", ein Beratungsinstrument der Hessischen Landesregierung, der die Schwachstellen eines Hauses aufzeigt, Einsparpotenziale ermittelt und Handlungsmöglichkeiten vorschlägt. Er wendet sich an Hauseigentümer und zeigt auf, welche tatsächlichen Einsparpotenziale mit welchen Modernisierungsmaßnahmen zu erzielen sind und wird zum reduzierten Preis von 37,50 € angeboten.

Grundlegende Informationen zum Thema bietet die Broschüre „Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus“. Die Autoren Werner Eicke-Hennig und Klaus Fey zeigen die „Sechs Schritte“ auf, die jeden Altbau zu einem Energiesparhaus machen können, ergänzt durch Wirtschaftlichkeitsrechnungen zu den einzelnen Gewerken.

Informationen zum „Energiepass Hessen“ sowie den Download der Broschüre „Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus“ bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ mit allen aktuellen Förderangeboten direkt zu erreichen ist.

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen e.V. unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: Energieeinsparmöglichkeiten für Mieterinnen und Mieter

Mit Beginn der Heizperiode stehen viele Mieter und auch Besitzer von Eigentumswohnungen immer wieder vor der Frage der verbleibenden Handlungsmöglichkeiten für die Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen, weil keine Entscheidungen hinsichtlich der energetischen Sanierung der Gebäudehülle getroffen werden können.

 

„Hier spielt bei erzielbaren Energiesparpotenzialen das Verbraucherverhalten eine entscheidende Rolle, denn den überwiegenden Teil der Ausgaben bilden die Heizkosten. Einsparpotenziale durch verändertes Nutzerverhalten sind umso höher, je schlechter es um den Wärmeschutz eines Gebäudes bestellt ist“, sagt Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Der Energieverbrauch einer Wohnung wird durch folgende Faktoren bestimmt:

  • Baulicher Wärmeschutz des Gebäudes und Effizienz der Heizungstechnik
  • Verhalten der Bewohner: gewählte Raumtemperatur, Häufigkeit der Fensteröffnung (uneffektives Dauerkippen) und Höhe des Warmwasserverbrauches.
  • Des Weiteren haben das Wetter und die Lage der Wohnung im Gebäude einen Einfluss auf die Höhe des Verbrauches.

HESA-Empfehlungen:

  • In Wohn- und Arbeitsräumen reicht eine Temperatur von 20º Celsius aus. Nachts und in ungenutzten Räumen sollte die Temperatur auf etwa 16º Celsius gesenkt werden.
  • Wer die Raumtemperatur nur um 1º Celsius senkt, spart rund sechs Prozent Heizkosten. Hier sollte aber bedacht werden, dass eine zu niedrige Raumtemperatur unter 14° Celsius Schimmelbildung begünstigt.
  • Heizkörper sollten nicht durch Möbel oder ähnliches verbaut werden, da die erwärmte Luft sonst nicht zirkulieren kann. Bleiben Räume ganz unbeheizt, sollten die Türen zu beheizten Räumen geschlossen werden. Für ausreichende Lüftung auch dieser Räume ist Sorge zu tragen. Thermostatventile an Heizkörpern sollten dann auf die Position “Frostschutz”, meist gekennzeichnet mit Hilfe eines Eiskristalls, eingestellt werden.
  • Eine nachträgliche Dämmung von Rollladenkästen ist empfehlenswert. Auch Reflexionsplatten zur Dämmung von Heizkörpernischen sind sinnvoll.
  • Zugezogene Vorhänge und Jalousien vor den Fenstern tragen nachts zur Energieeinsparung bei.

Ausführliche Informationen zum Thema bietet die Energiesparinformation Nr. 5 „Energie sparen bei Heizung und Strom - Wissenswertes für Mieterinnen und Mieter“, die unter www.energiesparaktion.de als Download zur Verfügung steht.

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen e.V. unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: 10 Tipps zur Schimmelvermeidung

„Schimmelpilze in Wohnungen hat es schon immer gegeben: Baumängel, zum Beispiel unzureichend gedämmte Außenwände, aber auch Fehler im Nutzerverhalten, wie falsches Heizen und Lüften sind Gründe dafür. Diese Tipps jedenfalls helfen gegen Schimmel im Haus bzw. lassen ihn erst gar nicht entstehen“, sagt Florian Voigt, Projektmanager der “Hessischen Energiespar-Aktion“.

  1. Raumtemperatur überprüfen: In Wohnzimmer und Küche sind 20° C zu empfehlen, im Bad 21° C und im Schlafzimmer 14° bis 16° C. Wenn Sie es wärmer haben: Schon mit einem Grad Celsius weniger können Sie 6 Prozent Energie sparen.
  2. Thermostatventil nutzen: Wenn Sie das Ventil in Mittelposition stellen, sorgt es selbständig und zuverlässig für die optimale Raumtemperatur. Stufe 3 sollte in der Regel für ein warmes Zimmer ausreichen.
  3. Abstand halten: Stellen Sie große Möbelstücke nicht direkt an eine Außenwand, sondern lassen Sie einen Abstand von etwa 5 cm, damit die Luft an der Wand entlang streichen kann.
  4. Heizkörper nicht verdecken: Achten Sie darauf, dass der Heizkörper und das Thermostatventil nicht durch Möbel oder Vorhänge verdeckt werden.
  5. Durchlüften: Sorgen Sie mehrmals täglich durch das Öffnen von Türen und Fenstern für Durchzug. Schon nach 5 bis 10 Minuten ist die verbrauchte, feuchte Raumluft ausgetauscht. Lüften heißt, die Luft im Raum schnell und vollständig auszutauschen, um Feuchtigkeit, Gerüche und mögliche Schadstoffe ins Freie zu lassen. Lüften heißt jedoch nicht, das Fenster lange Zeit gekippt zu halten. Dann steigt die Wärme über der Heizung auf und zieht gleich zum Fenster hinaus, statt im Raum zu zirkulieren.
  6. Heizung beim Lüften abdrehen: Die Heizkörper sollten beim Lüften abgeschaltet werden, da sich sonst das Thermostatventil automatisch öffnet und Sie zum Fenster hinaus heizen.
  7. Fenster nicht kippen: Lüften Sie immer nur kurz. Durch Dauerlüften in Kippstellung behindern Sie den Luftaustausch, vor allem die Fensterlaibungen kühlen aus und Heizenergie wird verschwendet. Durch dauergekippte Fenster kann es zu Schimmel in den Laibungen kommen.
  8. Innentüren schließen: Zwischen unterschiedlich beheizten Räumen sollten immer die Türen geschlossen werden, sonst kann sich in dem kälteren Raum Feuchtigkeit niederschlagen. Unbedingt vermeiden: Am Abend die warme und feuchte Luft aus dem Wohnraum über offene Türen in den Schlafraum lenken. Dort kühlt sie an den kalten Wänden ab und durchfeuchtet den Putz. In dieser Feuchtigkeit kann sich der Schimmel entwickeln.
  9. Dampf ablassen: Beim Kochen, Baden und Duschen entsteht viel Wasserdampf. Diesen sollte man möglichst schnell ins Freie lassen, sonst verteilt er sich über die ganze Wohnung.
  10. Außenbauteile warm und Feuchtigkeit der Raumluft bei 40 bis 60 Prozent halten: Der Schimmel braucht Feuchtigkeit über 80 Prozent rel. Feuchte, um seine Nährstoffe aufzunehmen und zu wachsen. Auf kalten Bauteilen schlägt sich diese Feuchte aus der Raumluft nieder und in schlecht gelüfteten Räumen mit hoher Raumluftfeuchte geht das besonders schnell. Merke: Warm und trocken ist des Schimmels Feind. Der Kauf eines Hygrometers ist ratsam, damit bekommt man einen Überblick über die Luftfeuchte in Wohnung oder Haus.

Informationen zur „Hessischen Energiespar-Aktion“ unter www.energiesparaktion.de

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen e.V. unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: Heizungs- und Warmwasserrohre dämmen!

Bevor die Heizperiode in Kürze beginnt, lohnt sich ein kritischer Blick auf die Heizungs- und Warmwasserrohre: Manchmal sind die Heizungsrohre bei älteren Häusern bereits gedämmt, deutlich sichtbar an den dicken Gipsbandagen, die um 1 bis 2 cm Glaswatte angebracht wurden. Direkt daneben ist in vielen Fällen das Rohrnetz der Warmwasserversorgung verlegt. Hier sind oftmals die Kupferrohre nur mit einer hellen Hart-Plastikschicht umhüllt. Die wird oftmals für eine Dämmschicht gehalten und deshalb bleiben die Rohre ungedämmt. Das sollte man schleunigst ändern, denn diese Schutzschicht dämmt nicht. In vielen Einfamilien- oder Reihenhäusern sind 10 bis 20 Meter zugängliche, ungedämmte Warmwasserverteilleitungen in Kellerräumen vorhanden, obwohl eine Dämmung kostengünstig möglich ist.

„Die Wärmeverluste von zentralen Warmwasserverteilleitungen können mit einer Faustformel abgeschätzt werden. Rund 1,5 Liter Heizöl oder 1,5 Kubikmeter Erdgas pro Quadratmeter Wohnfläche kommen da für Altbauten jährlich zusammen. Das sind bei einem 120 Quadratmeter-Haus 180 Kubikmeter Erdgas oder 180 Liter Heizöl im Jahr. Ein Verbrauch, der halbiert werden kann, indem die zugänglichen, ungedämmten Leitungen gedämmt werden“, so Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Im Heizungskeller und den anschließenden Räumen liegen die Rohre meist völlig frei und sind für Dämmarbeiten zugänglich. Die Dämmung wird am besten vom Heizungsbaubetrieb ausgeführt, kann aber auch in Eigenleistung erbracht werden. Als Materialien kommen Rohrschalen aus Kunststoff oder Mineralwolle in Frage. Sie sind geschlitzt und können mit geringer Kraftanstrengung über die Rohre geschoben werden. Für T-Anschlüsse und die Bögen gibt es Formstücke, die auch hier eine geschlossene Dämmumhüllung ermöglichen. Mit Klebebändern werden die Formstücke miteinander verbunden. Die Vorteile bei den Warmwasserleitungen merken Sie sofort: Das warme Wasser kommt schneller an der Zapfstelle an. Die Energieeinsparung tritt als weiterer Vorteil noch hinzu: 60 bis 90 Liter Heizöl pro mittelgroßes Einfamilienhaus sind zu erwarten.

„Was für die Warmwasserverteilung gilt, gilt auch für ungedämmte Heizleitungen, wenn diese zugänglich sind. Der Gesetzgeber schreibt für die Dämmung des Rohrnetzes Mindestdicken vor: In nicht beheizten Räumen sollte die Dämmung demnach so dick wie der innere Rohrdurchmesser sein, mindestens jedoch 2 cm. Für vermietete Häuser gibt es sogar eine Dämmpflicht für noch ungedämmte Verteilleitungen im Altbau, die seit dem 31.12.2006 gilt. Dämmung sofort, heißt hier die Aufforderung“, so Voigt weiter.

Ausführliche Informationen bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ mit allen aktuellen Förderangeboten direkt zu erreichen ist.

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen e.V. unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: Mit wenigen Handgriffen auch im Urlaub Strom und Energie sparen

„Die Sommerferien sind für viele Familien Urlaubszeit. Dieser ist in den meisten Fällen bis ins Detail geplant, aber vor der Abreise wird oft nicht daran gedacht, dass man bei mehrwöchiger Abwesenheit viele Energie- und damit Geldverbraucher zurücklässt“, so Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Unsere Tipps:

  • Stand-by-Funktionen von Elektrogeräten müssen nicht laufen. Diese Geräte vom Netz nehmen.
  • Sinnvoll ist auch das Ausschalten der Heizung, die während des Urlaubs kein Warmwasser produzieren muss.
  • Aus Sicherheitsgründen ist es auch sinnvoll, bei der Abreise nicht benötigte Stromkreise vom Netz zu trennen und die Absperrhähne für Gas und Wasser zu schließen.
  • Elektronische Geräte schützt man vor Überspannung bei Gewitter, indem man Netz- und Antennenstecker zieht.

„Mit der Broschüre „Strom effizient nutzen“ des Hessisches Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung möchten wir privaten Haushalten einen Wegweiser an die Hand geben, wie Sie ohne Komfortverzicht zu Hause wirtschaftlich Strom einsparen können. Welche unserer Empfehlungen – zum Beispiel das Ausschalten nicht benötigter Geräte, die Anwahl stromsparender Programme bei Wasch- und Spülmaschinen oder die gezielte Anschaffung von energieeffizienten Geräten und Leuchtmitteln – für Sie in Frage kommen, können Sie Schritt für Schritt mit Hilfe dieser Anleitung und den zur Verfügung gestellten Begleittabellen selbst ermitteln. Rechenbeispiele zur Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen und viele nützliche Informationen rund um das Thema Stromsparen helfen Ihnen zusätzlich bei der Einschätzung, welche Maßnahmen für Sie sinnvoll sind“, so Voigt weiter.

Die Broschüre und die zugehörigen Begleittabellen stehen unter http://www.energieland.hessen.de/strom-effizient-nutzen als Download zur Verfügung.

Informationen zur „Hessischen Energiespar-Aktion“ unter www.energiesparaktion.de.

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: „Sechs Schritte zum Energiesparhaus“ - Dämmung von Kellerdecken

Fußkälte war Jahrhunderte lang ein unerfreuliches Phänomen. Noch heute leiden Bewohner in vielen hessischen Häusern darunter. Gemauerte Kappendecken, Hohlsteindecken, Stahlbetonplatten oder Holzbalkendecken hatten früher nur eine geringe Dämmwirkung durch Sand- und Schlackenschüttungen oder 1 bis 2 cm dünnen Dämmplatten unter dem Estrich. Erst in den 1970er Jahren wurde die Trittschalldämmstärke auf 3,5 cm erhöht. Auch dies ist kein guter Wärmeschutz. Vermeidbare Energieverluste durch die Kellerdecke gehen einher mit Fußkälte, gegen die angeheizt werden muss.

„Eine Kellerdeckendämmung beseitigt Fußkälte im Haus und bringt meist eine Energieeinsparung von 4 bis 6 Prozent“, so Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ empfiehlt 6 bis 8 cm Dämmstärke.  Da durch die geringe Kellerhöhe die Dicke der Dämmstoffe festgelegt ist, empfehlen sich besser dämmende Materialien aus der Wärmeleitfähigkeitsgruppe 035 oder besser. Die EnEV fordert seit 2009 einen U-Wert von 0,3 W/(m²K) bei Dämmung unter der Kellerdecke und 0,5 W/ (m²K) bei oberseitiger (warmseitiger) Dämmung.

Grundsätzlich gibt es zwei Dämm-Möglichkeiten: Meist werden die Dämmplatten unter die Kellerdecke geklebt. Die Dämmstoffe brauchen dafür keine besonderen Eigenschaften zu haben. Es kommen in Frage: Polystyrol (expandiert oder extrudiert), Glas- oder Steinwolleplatten, wahlweise mit bereits fertiger Deckschicht, Zellulose- oder Korkdämmplatten, Schaumglas, Naturdämmstoffe. Bei gewölbten Decken gibt es sogar konisch zugeschnittene Dämmstoffe, die man in die Wölbung sehr gut einkleben kann. Eine Verkleidung ist nicht erforderlich. Oftmals behindern Leitungen unter der Decke eine glatte Verlegung. Dann können z. B. die Dämmplatten aus der Fläche bis an die gedämmten Rohrleitungen herangeführt werden. Dazwischen wird loser Dämmstoff gestopft. Das sieht nicht schön aus, ist aber kostengünstig.

Wird der Erdgeschossfußboden oder eine Bodenplatte von oben (Warmseite) gedämmt, sollte eine mindestens 5 cm dicke Dämmung auf die Deckenplatte aufgelegt werden. Extrudiertes Polystyrol oder Polyurethan haben die beste Dämmwirkung. Hierbei ist auf Türhöhen zu achten. Bei geringer Kopfhöhe kann auch die Vakuumsuperisolation helfen. Bei 1 cm Plattendicke bietet sie die Dämmwirkung von 8 cm herkömmlichem Dämmstoff. Vakuumdämmplatten sind sehr empfindlich bei der Verlegung, sie dürfen nicht verletzt werden. Durch den Estrich sind sie gegen Beschädigungen geschützt.

Informationen zu Handwerksbetrieben bei den Hessischen Landesinnungen: Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V., Hauptgeschäftsstelle Frankfurt a.M.

Emil-von-Behring-Straße 5, 60439 Frankfurt am Main, Telefon: 0361/6548642, www.bgvht.de sowie Verband Farbe Gestaltung Bautenschutz Hessen, Kettenhofweg 14-16, 60325 Frankfurt/Main, Telefon: 069/989445-0, https://www.farbe-hessen.de/.

Informationen zur „Hessischen Energiespar-Aktion“ unter www.energiesparaktion.de. Informationen zu entsprechenden Fördermöglichleiten bietet der „Förderkompass Hessen“ unter www.energieland.hessen.de.

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: „Sechs Schritte zum Energiesparhaus“ – Effiziente Heizsysteme

Das Ende der Heizperiode ist erreicht und damit ist der richtige Zeitpunkt gekommen, sich bei einem anstehenden Heizkesseltausch oder Umstieg auf ein anderes Heizsystem zu informieren, um die Modernisierung rechtzeitig bis zu Beginn der kommenden Heizsaison abzuschließen. Einen Überblick über „Effiziente Heizsysteme für Wohngebäude“ gibt die gleichnamige Broschüre (Energiespar-Information Nr. 12), die unter www.energiesparaktion.de als Download erhältlich ist. Informationen zu entsprechenden aktuellen Förderangeboten bietet der „Förderkompass Hessen“ unter www.energieland.hessen.de.

Hessische Altbauten haben einen Verbrauch in der Größenordnung von ca. 20 Litern Heizöl bzw. m³ Erdgas je Jahr und Quadratmeter. Verantwortlich dafür ist vor allem der ungenügende Wärmeschutz unserer Häuser. Zumeist stammen die Außenbauteile aus einer Zeit, als Energiekosten noch kein Thema waren. Aber auch viele veraltete Heizungen bieten Verbesserungspotenzial. Dabei hat ein Hausbesitzer die Wahl zwischen den verschiedensten Energieträgern, Anlagen und Konzepten.

„Die Herausforderung bei der Auswahl eines Heizsystems besteht darin, sich für eines zu entscheiden, dessen Stärken am besten zu den Aufgaben passen, die das Haus und seine Bewohner an die Wärmeversorgung stellen“, sagt Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

 

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: „Sechs Schritte zum Energiesparhaus“: Fassadendämmung im Gebäudebestand

Ein Großteil unserer hessischen Wohngebäude weist einen unzureichenden, weit hinter den heutigen technischen Möglichkeiten zurückbleibenden Wärmeschutz der Außenwände auf. Die Fassade verliert unter allen Bauteilen eines Hauses die meiste Energie im Winter. Je nach Gebäudetyp gehen bis zu 40 Prozent des jährlichen Heizenergieverbrauchs durch die Außenwände verloren. Ungedämmte Wände sind auch oftmals eine Ursache für ein unbehagliches Wohnklima bei tiefen Außentemperaturen, für Zugerscheinungen und zusammen mit anderen Faktoren für Feuchte- und Schimmelbildung in Raumecken.

„Die nachträgliche Dämmung der Außenfassade erhöht innen die Oberflächentemperatur der Außenwand einer Altbauwohnung an kalten Wintertagen um mehrere Grad Celsius. Warme Wände sind wichtig für die Wohnbehaglichkeit und schützen gegen Kondensat und Schimmelfolgen. 15 bis 25 Prozent Energieeinsparung können durch die Dämmung der Fassade erzielt werden“, so Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Für die Dämmung der Außenfassade stehen vier verschiedene Systeme zur Verfügung: Wärmedämmverbundsystem, Vorgehängte Fassade, Kerndämmung sowie die Innendämmung.

Informationen zum Thema  bieten die Broschüren „Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus“ und die Energiespar-Informationen Nr.2 „Wärmedämmung von Außenwänden mit dem Wärmedämmverbundsystem“, Nr. 10 „Wärmedämmung von Außenwänden mit der hinterlüfteten Vorhangfassade“ sowie die Nr. 11 „Wärmedämmung von Außenwänden mit der Innendämmung“ unter www.energiesparaktion.de.

Berechnungsgrundlage für anstehende Sanierungsmaßnahmen am eigenen Gebäude ist der "Energiepass Hessen", ein Beratungsinstrument der Hessischen Landesregierung, der die Schwachstellen eines Hauses aufzeigt, Einsparpotenziale ermittelt und Handlungsmöglichkeiten vorschlägt. Er wird zum reduzierten Preis von 37,50 € angeboten. Der Fragebogen steht als Download unter www.energiesparaktion.de zur Verfügung.

Ausführliche Informationen bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ mit allen aktuellen Förderangeboten direkt zu erreichen ist.

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

 

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: „Sechs Schritte zum Energiesparhaus“: Dachdämmung im Gebäudebestand

Wärmeverluste sieht man nicht. Die Bedeutung des Wärmeschutzes wurde deshalb unterschätzt. Erst seit der Energiekrise 1974 wird die Dämmung unserer Dächer immer besser. In Hessen gibt es rund 1,4 Millionen Wohngebäude und rund 200.000 Zweckbauten, deren Dächer überwiegend vor der ersten Energiekrise errichtet wurden. Sie haben nur den mäßigen Wärmeschutz der damaligen Zeit. Zwei Probleme kennzeichnen alter Dächer: im Sommer heiß und im Winter kalt. Das bedeutet hohe und vermeidbare Wärmeverluste durch das Dach, die bei einem Einfamilienhaus schon 500 bis 800 Liter Heizöl pro Jahr betragen können. „Die Einsparung durch eine nachträgliche Dachdämmung liegt meist zwischen 10 und 20 Prozent, je nachdem wie gut oder schlecht der alte Wärmeschutz war“, sagt Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

„Besonders günstig ist es, die ohnehin geplante Instandsetzung am Dach mit der Verbesserung der Wärmedämmung zu verbinden, z, B. Dachneueindeckung, Dachinnenausbau, Beseitigung von Sturmschäden, Renovierung des Dachbodens“, so Voigt weiter.

Eine gute Dachdämmung hat 3 Vorteile:

Erstens: Die Dämmung zahlt sich selbst aus den eingesparten Heizkosten zurück (die Dämmung, nicht die Neueindeckung).

Zweitens: Behaglichkeit im Winter. Die Dachschräge wird nicht mehr so kalt, es entsteht kein Zugluftgefühl mehr im Dach. Man fühlt sich wohler im Dachräumen.

Drittens: Sommerlicher Wärmeschutz. Auch die Sonnenhitze bleibt draußen, denn der Dämmstoff dämmt in beide Richtungen. Und was an Sonnenwärme nicht ins Dach reinkommt, muss auch nicht rausgelüftet werden. Schlafen unterm Dach wird auch an heißen Sommertagen angenehmer.

Weitere Informationen bieten die Broschüren „Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus“ und die Energiespar-Information Nr. 6 „Wärmedämmung von geneigten Dächern“ unter www.energiesparaktion.de.

Berechnungsgrundlage für anstehende Sanierungsmaßnahmen am eigenen Gebäude ist der "Energiepass Hessen", ein Beratungsinstrument der Hessischen Landesregierung, der die Schwachstellen eines Hauses aufzeigt, Einsparpotenziale ermittelt und Handlungsmöglichkeiten vorschlägt. Er wird zum reduzierten Preis von 37,50 € angeboten. Der dazugehörige Fragebogen ist unter www.energiesparaktion.de als Download erhältlich.

Ausführliche Informationen bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ mit allen aktuellen Förderangeboten direkt zu erreichen ist.

Informationen (z. B. Ausführende Betriebe) zum Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen unter www.hessendach.de.

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen unter www.verbraucher.de

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

 

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: Nachträglicher Wärmeschutz der Außenwände reduziert den Heizenergieverbrauch – Infos unter www.energiesparaktion.de

Ein Großteil der Wohngebäude in Hessen weist einen unzureichenden, weit hinter den heutigen technischen Möglichkeiten zurückbleibenden Wärmeschutz der Außenwände auf. Je nach Gebäudetyp gehen bis zu 40 Prozent des jährlichen Heizenergieverbrauchs durch die Außenwände verloren.

„Ungedämmte Wände sind auch oftmals eine Ursache für ein unbehagliches Wohnklima bei tiefen Außentemperaturen, für Zugerscheinungen und zusammen mit anderen Faktoren für Feuchte- und Schimmelbildung in Raumecken. Die Dämmung erhöht innen die Oberflächentemperatur der Außenwand einer Altbauwohnung an kalten Wintertagen um mehrere Grad Celsius. Warme Wände sind wichtig für die Wohnbehaglichkeit. Durch sorgfältige nachträgliche Außenwanddämmung in Altbauten können die Energieverluste durch die Wände um mindestens 75 Prozent reduziert werden, so Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Für die Außenwanddämmung stehen verschiedene Systeme zur Verfügung:

  • das Wärmedämmverbundsystem,
  • die hinterlüftete vorgehängte Fassade,
  • die Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk,
  • die Innendämmung.

Informationen zum Thema bieten die Broschüre „Vom (K)althaus zum Energiesparhaus“ sowie die Energieeinsparinformationen Nr. 2 „Wärmedämmung von Außenwänden mit dem Wärmedämm-Verbundsystem“, Nr.10 „Wärmedämmung von Außenwänden mit der hinterlüfteten Vorhangfassade“ und die Nr. 11 „Wärmedämmung von Außenwänden mit der Innendämmung“ unter www.energiesparaktion.de.

„Berechnungsgrundlage für anstehende Modernisierungsmaßnahmen am eigenen Gebäude ist der "Energiepass Hessen", unser „Energieeinsparprogramm“ für Bestandsgebäude“, so Florian Voigt weiter.

Der „Energiepass Hessen“ ist ein Beratungsinstrument der Hessischen Landesregierung, der die Schwachstellen eines Hauses aufzeigt, Einsparpotenziale ermittelt und Handlungsmöglichkeiten vorschlägt. Er wird zum reduzierten Preis von 37,50 € angeboten. Der Fragebogen steht als Download unter www.energiesparaktion.de zur Verfügung. Informationen zu Fördermöglichkeiten bietet der „Förderkompass Hessen“ unter www.energieland.hessen.de.

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

 

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: „Hessische Wohngebäudetypologie“ zeigt hohes Energieeinsparpotenzial

Für genau 31 typische hessische Wohngebäude hat die „Hessische Energiespar-Aktion“ das Einsparpotenzial bei der Gebäudeheizung erfasst. „Schon ab 1990 haben wir in Studien die Energiesparmöglichkeiten an Gebäuden untersucht. Natürlich ist jedes Haus einzigartig für seinen Besitzer, aber es fiel uns auf: Hier gibt es wiederkehrende Gebäudetypen mit gleichartigem Aufbau der Bauteile: Wand, Dach, Kellerdecke, Fenster“, berichtet Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Die fehlende Dämmqualität dieser Bauteile ist meist für ¾ des Heizenergieverbrauchs verantwortlich, war eine der Untersuchungsergebnisse. Die berechneten Einsparpotenziale sind beträchtlich. 50 bis 70 Prozent unseres heutigen Heizenergieverbrauchs sind eigentlich überflüssig. Sie könnten durch die „Energiequelle Energieeinsparung“ ersetzt werden.

„Mit der Aufstellung einer Typologie hessischer Wohngebäude wollen wir für Hauseigentümer eine Kurzinformation bieten.“, sagt Florian Voigt.

Berechnungsgrundlage für anstehende Modernisierungsmaßnahmen am eigenen Gebäude ist der "Energiepass Hessen", unser „Energieeinsparprogramm“ für Bestandsgebäude. Der „Energiepass Hessen“ ist ein Beratungsinstrument der Hessischen Landesregierung, der die Schwachstellen eines Hauses aufzeigt, Einsparpotenziale ermittelt und Handlungsmöglichkeiten vorschlägt. Er wird zum reduzierten Preis von 37,50 € angeboten. Der Fragebogen steht als Download unter www.energiesparaktion.de zur Verfügung.

Die grafische Übersicht mit den 31 Gebäuden im Bild und ihrem Einsparpotenzial, sowie die zugehörige Broschüre mit detaillierteren Berechnungsergebnissen ist unter https://www.energiesparaktion.de/wai1/showcontent.asp?ThemaID=4898 einsehbar. Weitere Informationen zur Gebäudemodernisierung bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ mit allen aktuellen Förderangeboten direkt zu erreichen ist.

Informationen zum Beratungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

 

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: Der „Förderkompass Hessen“ unter www.energieland.hessen.de

EU, Bund, Länder, Kommunen und Energieversorger bieten eine Reihe von Fördermöglichkeiten in den Bereichen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz an. In Deutschland stehen derzeit über 6.000 Förderangebote zum Bauen, Modernisieren, Energiesparen und dem Einsatz erneuerbarer Energien bereit.

„Mit dem „Förderkompass Hessen“ stellt die Hessische Landesregierung unter www.energieland.hessen.de hessischen Bürgerinnen und Bürgern ein Instrument zu Verfügung, das die Suche nach einem geeigneten Förderprogramm für eine in Hessen geplante Bau- oder Sanierungsmaßnahme erleichtern soll“, so Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Der „Förderkompass“ Hessen bietet darüber hinaus auch Förderprogramme zur Mobilität (Erdgas- und Elektro-Fahrzeuge).

„Berechnungsgrundlage für anstehende Modernisierungsmaßnahmen am eigenen Gebäude ist der "Energiepass Hessen", unser „Energieeinsparprogramm“ für Bestandsgebäude“, so Florian Voigt weiter.

Der „Energiepass Hessen“ ist ein Beratungsinstrument der Hessischen Landesregierung, der die Schwachstellen eines Hauses aufzeigt, Einsparpotenziale ermittelt und Handlungsmöglichkeiten vorschlägt. Er wird zum reduzierten Preis von 37,50 € angeboten. Der Fragebogen steht als Download unter www.energiesparaktion.de zur Verfügung.

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

 

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: Energetische Schwachstellen von Bestandsgebäuden – veraltete Heizungsanlagen

Altbauten haben einen Energieverbrauch, der im Vergleich mit modernen Standards teilweise um ein Vielfaches höher ist. Als Hausbesitzer kommt es darauf an den eigenen Verbrauch richtig einschätzen zu können um dann für sich die richtigen Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können.

„Neben der Gebäudehülle fällt bei einer energetischen Sanierung der Heizungsanlagentechnik eine wichtige Rolle zu. Dabei ist es äußerst wichtig, dass sich Planung, Bemessung und Dimensionierung der Heizungskapazität immer auch an den Bedingungen der Gebäudehülle orientieren“, so Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Im Zuge einer energetischen Modernisierung sollten die folgenden einzelnen Komponenten einer Heizungsanlage von einem Fachmann untersucht werden:

  • Vorratsbehältnis für den Brennstoff
  • Der Brenner
  • Der Heizkessel
  • Die Heizungspumpe
  • Das Rohrsystem
  • Die Heizkörper
  • Die Sicherungseinrichtungen (z.B. Überdruckventile)

Bei einer anstehenden Neuausstattung der Heizungsanlage ist es sinnvoll, gerade im Hinblick einer langfristigen Energiepreisentwicklung auch den einzusetzenden Energieträger zu diskutieren oder über Unterstützungsmaßnahmen, wie z.B. den Einsatz von Solarenergie zur Warmwasserbereitung nachzudenken.

Es ist immer empfehlenswert, Energiespar-Maßnahmen mit ohnehin anstehenden Erneuerungen zu verbinden. Berechnungsgrundlage für anstehende Sanierungsmaßnahmen am eigenen Gebäude ist der "Energiepass Hessen", ein Beratungsinstrument der Hessischen Landesregierung, der die Schwachstellen eines Hauses aufzeigt, Einsparpotenziale ermittelt und Handlungsmöglichkeiten vorschlägt. Er wird zum reduzierten Preis von 37,50 € angeboten.

Ausführliche Informationen bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ mit allen aktuellen Förderangeboten direkt zu erreichen ist.

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen unter www.verbraucher.de

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

 

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: „Info-Überblick 2017“ – Nützliche Internetadressen zu Informationen für eine anstehende Gebäudemodernisierung

„Mit dem „Info-Überblick 2017“ gibt die „Hessische Energiespar-Aktion“ nützliche Internethinweise zu Informationen für eine anstehende Gebäudemodernisierung“, so Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

www.energiesparaktion.de: Das Infoportal für Energieeinsparung bei Alt- und Neubauten in Hessen. Vielfältige Informationen schaffen Entscheidungsgrundlagen für Hauseigentümer rund ums Gebäude. Im Mittelpunkt steht die Heizenergieeinsparung im Altbau mit Informationen zum „Energiepass Hessen“, Energieberaterdatenbank, Fachartikel, Pressemitteilungen, Bestellservice. Fragebogen für den „Energiepass Hessen“ zum reduzierten Preis von 37,50 € unter info@energiesparaktion.de.

www.energieland.hessen.de: „Förderkompass“ des Landes Hessen. Mit diesem Förderkompass stellt die Hessische Landesregierung den hessischen Bürgerinnen und Bürgern ein Instrument zu Verfügung, das die Suche nach einem geeigneten Förderprogramm für eine in Hessen geplante Bau- oder Sanierungsmaßnahme erleichtern soll. Darüber hinaus können Sie nach Förderprogrammen zur Mobilität suchen (Erdgas- und Elektro-Fahrzeuge).

www.hero-hessen.de: Informationen zur stofflichen und energetischen Nutzung Nachwachsender Rohstoffe.

www.bafa.de: Schwerpunkt: Förderung erneuerbarer Energien

www.kfw.de: Umfangreiche Förderprogramme im Bereich "Bauen, Wohnen, Energie sparen“. Hotline Info-Center Telefon: 0800/539-90 02.

www.energie-effizienz-experten.de: BAFA – Energieberaterliste für die geförderte „Vor-Ort-Energieberatung“ (Beratung mit Gebäudebegehung).

www.verbraucher.de: Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.