Jugendpflege

Unsere Ferienspiele 2019

Die diesjährigen Ferienspiele der Gemeinde Lützelbach haben in der vierten Woche der Sommerferien vom 22. bis 26. Juli auf dem Gelände der Fritz-Walter-Halle in Lützel-Wiebelsbach stattgefunden.

In diesem Jahr waren erstmals durch die Interkommunale Zusammenarbeit der Gemeinde Lützelbach und der Stadt Breuberg auch Kinder aus Breuberg bei den Ferienspielen in Lützelbach dabei. Die Leitung unterlag den Jugendpflegerinnen Kristin Rettig und Sibel Cakir, die die Ferienspiele mit 50 teilnehmenden Kindern und 10 Betreuer*innen organisierten. Neben verschiedenen kreativen Angeboten standen der Bau von Insektenhotels und Wettspiele im Vordergrund.

Der erste Tag startete mit Gruppenfindungen und der Vergabe von eigenen Gruppennamen: die Kekskrümel, die Chaoten, die Fußballer, die Power Girls & Boys und die Minecraft-Gruppe. Die Kinder konnten ihre mitgebrachten T-Shirts sowie eigens bemalte Buttons kreativ gestalten, um eine Erinnerung an die Ferienspiele zu haben.

Die Kinder konnten die Ferienspielwoche zum Bau von Insektenhotels nutzen, die sie gemeinsam mit ihren Betreuer*innen mit großer Sorgfalt zusammenbauten. Es wurde fleißig gebohrt, geschraubt und die Hotels am Ende mit verschiedenen Materialien, wie Heu oder Schilfhalmröhren, gefüllt.

Gemeinsam mit Betreuer*innen wurde fleißig gearbeitet

Am Mittwoch besuchte uns am Vormittag die Feuerwehr, die hinter der Halle fünf verschiedene Stationen aufbaute. So konnten die Kinder beispielsweise mit dem Schlauch ein brennendes Haus löschen oder übten ihre Teamfähigkeit beim Befüllen eines Eimers mit nassen Stoffbällen. Zusätzlich sorgte die Feuerwehr für eine Abkühlung, die dank der anhaltenden Hitzewelle nötig gewesen ist. Somit hatten die Kinder einen abwechslungsreichen und mit viel Spaß versehenen Vormittag.

Feuerwehr bietet heißersehnte Abkühlung

Die geplante Schnitzeljagd wurde aufgrund der heißen Temperaturen in Wettspiele in und um die Fritz-Walter-Halle herum umgewandelt. Die Spiele starteten mit Knobelaufgaben und Rätseln, bei denen geschätzt werden musste. Passend zum Bau der Insektenhotels mussten beispielsweise Bilder von Insekten der jeweiligen Tierart zugeordnet werden. Die Aufgaben wurden vorab in Briefumschlägen auf dem Spielplatz versteckt und mussten gruppenweise und in Teamarbeit gefunden werden. Nach dem Mittagessen waren alle Rätsel gelöst und es konnten drei weitere Wettspiele stattfinden. Die Gruppen traten bei folgenden Spielen gegeneinander an: Schubkarrenlauf, Dosenwerfen und Eierlauf. Die Fußballer und die Power Girls & Boys räumten bei diesen Kategorien ordentlich ab und erhielten am Ende eine tolle Belohnung. Aber auch die anderen Gruppen gingen nicht leer aus, denn alle Kinder erhielten eine Kleinigkeit.

Bürgermeister Uwe Olt besuchte die Ferienspielkinder, bestaunte die fleißigen Handwerker bei ihrer Arbeit und wurde gebeten, dass ein oder andere selbst bemalte T-Shirt zu unterschreiben.

 Während der gesamten Woche waren die Kinder mit einem warmen Mittagessen, frischem Obst und reichlich Getränken versorgt.

Am letzten Tag der Ferienspiele trafen wir uns an der Breuberg-Halle im ST Neustadt, um nach einem Frühstück gemeinsam mit den Betreuer*innen nach Sandbach ins Freibad zu laufen. Diese Abkühlung war dank der hohen Temperaturen der perfekte Abschluss einer schönen Ferienspielwoche.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Helfer*innen für die großartige Unterstützung bei den diesjährigen Ferienspielen in Lützel-Wiebelsbach bedanken. Dank der guten Teamarbeit konnten die Ferienspiele für die Kinder zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Die Jugendpflegerinnen können nur ein Resümee ziehen: die Woche war ein voller Erfolg, die allen Teilnehmenden viel Spaß bereitet hat.

Kristin Rettig, Interkommunale Jugendpflegerin

Einweihung der neuen Räumlichkeiten des Jugendtreffs

Die letzte noch vorhandene Lücke innerhalb des Konzeptes der interkommunalen Jugendarbeit von Lützelbach und Breuberg, mit der die Jugendwerkstätten Odenwald federführend betraut worden sind, ist geschlossen. Am Dienstag sind die reaktivierten ehemaligen Jugendräume im Gebäude des Bauhofes in der Lützelbacher Kerngemeinde an der Klingenstraße 6 von Bürgermeister Uwe Olt in Anwesenheit von kommunalen Mandatsträgern und zahlreichen Jugendlichen offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden. In den Wochen zuvor sind die insgesamt rund 100 Quadratmeter großen Räumlichkeiten, zwei Gruppenräume, Büro und Sanitärbereich, für rund 10.000 Euro grundlegend renoviert und mit Tischfußball, Billard und einer kleinen Küche ausgestattet worden. „Hausherrin“ ist Jugendpflegerin Kristin Rettig, die den Jugendtreff zunächst dienstags von 15 bis 18 Uhr und donnerstags von 15 bis 19 Uhr geöffnet hält. Und Rettig hat bereits Pläne, wie das dortige Angebot, das künftig auch von jungen Leuten aus Breuberg genutzt werden kann, bedarfsgerecht gestaltet werden kann. Dazu will die Jugendpflegerin herausfinden, welche Wünsche seitens der Jugendlichen hinsichtlich künftiger Projekte vorhanden sind, um diese dann gemeinsam mit ihrer Klientel umzusetzen. Bei entsprechender Nachfrage ist montags ein Mädchentreff geplant. Parallel dazu können die Lützelbacher Jugendlichen auch den Breuberger Jugendtreff und dessen Angebote in der alten Schule in Rai-Breitenbach nutzen. Für diese Einrichtung ist Sibel Cakir verantwortlich. Ein weiterer Vorteil dieser interkommunalen Jugendarbeit sind die Ferienspiele im kommenden Sommer. So können die Ferienspiele in Breuberg vom 01.07. bis 05.07. und jene in Lützelbach vom 22.07. bis 26.07. von Kindern und Jugendlichen aus beiden Kommunen genutzt werden.

v.l. Jugendpflegerin Kristin Rettig, Bürgermeister Uwe Olt, Lützel-Wiebelsbacher Ortsvorsteher Tobias Gücklhorn, Vorsitzender der Gemeindevertretung Tassilo Schindler

 

Start der interkommunalen Jugendarbeit Breuberg/Lützelbach

- Neue Jugendpflegerin Kristin Rettig vorgestellt -

Die Stadt Breuberg und die Gemeinde Lützelbach gehen in der kommunalen Jugendarbeit künftig gemeinsame Wege. Mit der Vorstellung einer neuen Jugendpflegerin für beide Kommunen ist das Projekt zum Jahresbeginn 2019 gestartet. Der mit der Durchführung der Aufgabe beauftragte Verein Jugendwerkstätten Odenwald (JWO) e.V. hat Kristin Rettig als neue Jugendpflegerin für beide Kommunen vorgestellt. Frau Rettig ist studierte Sozialpädagogin und freut sich auf die Aufgabe, die für sie eine spannende Herausforderung darstellt. Erste berufliche Erfahrungen hat sie im Rahmen des Breuberger Projektes „Kopfsteinpflaster“ gesammelt, mit dessen Umsetzung die Jugendwerkstätten ebenfalls betraut sind. Zunächst noch vom dortigen Projektbüro in Neustadt aus hat Frau Rettig ihre neue Arbeit aufgenommen. An der Seite von Sibel Cakir, die von der Stadt Breuberg ergänzend mit Aufgaben der Jugendarbeit betraut ist, wird sie sich um den bestehenden Jugendtreff in Rai-Breitenbach kümmern, der als interkommunales Angebot künftig ausdrücklich auch Kindern und Jugendlichen aus der Gemeinde Lützelbach offen steht. Umgekehrt soll dies dann auch für den künftigen Jugendtreff in Lützel-Wiebelsbach gelten, für den derzeit Räumlichkeiten im Betriebsgebäude des Bauhofes in der Klingenstraße hergerichtet werden. Dessen Eröffnung ist im Zeitraum Februar/März geplant. Hierüber wird noch weitergehend berichtet. 

- Erweitertes Ferienspielangebot in den Sommerferien -

Zu den ersten Aufgaben der neuen Jugendpflegerin gehört die Vorplanung der diesjährigen Sommerferienspiele. Hierzu ist vereinbart, dass die Angebote von Breuberg und Lützelbach mit jeweils einer Woche zeitlich und räumlich getrennt erhalten bleiben, konzeptionell und personell aber miteinander vernetzt und gemeinsam beworben werden. Die Ferienspiele in Breuberg finden in der ersten Ferienwoche (01.-05.07.2019) und die Ferienspiele in Lützelbach in der vierten Ferienwoche (22.-26.07.2019) statt. Damit wird auch auf Betreuungsangebote in den jeweiligen Grundschulen Rücksicht genommen. Die Ferienspiele sollen grundsätzlich Kindern aus beiden Kommunen offen stehen, so dass für berufstätige Eltern bei Bedarf über einen Zeitraum von bis zu vier Wochen innerhalb der Sommerferien die Möglichkeit zur Betreuung ihrer Kinder besteht.

Breuberg und Lützelbach bringen gemeinsame Jugendarbeit auf den Weg

- Von Sozialausschüssen beauftragter Träger startet Anfang 2019 –

 Mit jeweils einstimmigen Voten haben die Sozialausschüsse aus Breuberg und Lützelbach in einer gemeinsamen Sitzung den „Startschuss“ für die geplante interkommunale Jugendarbeit gegeben. Gegenstand der Beschlussfassung war die gemeinsame Beauftragung eines anerkannten freien Leistungsträgers, der die Aufgabe der kommunalen Jugendpflege künftig für beide Kommunen wahrnehmen soll. Den Zuschlag erhielt das Angebot des in Erbach ansässigen Vereins Jugendwerkstätten Odenwald e.V., der in Neustadt bereits mit dem Projekt „Lebensraum Kopfsteinpflaster“ tätig ist und dort auf eine erfolgreich begonnene Arbeit im Bereich der generationsübergreifenden Integrationsförderung verweisen kann.

Ausschlaggebend für den Zuschlag an die Jugendwerkstätten waren neben einem überzeugenden inhaltlichen Konzept der vergleichsweise günstige Preis sowie verbindliche Zusagen im Hinblick auf einen schnellen Arbeitsbeginn zum Jahresanfang 2019 und auf verlässliche Vertretungsregelungen bei Ausfall des mit der Aufgabe betrauten Personals.

Konkret verabredet ist, dass sich Breuberg und Lützelbach die aus dem Auftrag entstehenden Kosten von rund 60.000 € pro Jahr hälftig teilen und dafür die in beiden Kommunen seither vorhandenen jugendspezifischen Angebote – darunter die offenen Jugendtreffs – gefestigt bzw. neu belebt und weiterentwickelt werden. Ziel ist es, diese Angebote künftig sinnvoll und gewinnbringend für alle Beteiligten miteinander zu vernetzen. So ist beispielsweise die Koordinierung und Öffnung der Ferienspiele beider Kommunen ein wichtiges Anliegen, um allen Eltern noch bessere Betreuungsmöglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu bieten.

Mit dem ebenfalls vorgesehenen Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zur offiziellen Begründung ihrer Kooperation erhoffen sich beide Kommunen einen Zuschuss über 50.000 € vom Land Hessen aus dessen Förderprogramm für interkommunale Zusammenarbeit. Damit könnten die Kosten des Anlaufjahres bereits weitgehend gedeckt werden.

Im nächsten Schritt werden jetzt alle erforderlichen Modalitäten geklärt und Absprachen getroffen, damit die interkommunale Jugendarbeit pünktlich am 2. Januar 2019 beginnen kann. Sodann wird der beauftragte Träger die oder den neuen Jugendpfleger/in und die konzeptionellen Inhalte und Ziele der künftigen Jugendarbeit in beiden Kommunen öffentlich vorstellen.