Jugendpflege

Unsere Ferienspiele 2019

In diesem Jahr werden die Ferienspiele im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit der Jugendpflege der Gemeinde Lützelbach und der Stadt Breuberg erstmals gemeinsam angeboten. Somit besteht die Möglichkeit, die Kinder für beide Ferienspielwochen anzumelden. Teilnehmen können Kinder von 6 bis 14 Jahren. Die Ferienspiele der Stadt Breuberg finden in der 1. Ferienwoche vom 01.07. bis 05.07.2019 an der Breuberghalle im ST Neustadt statt. Die Ferienspiele der Gemeinde Lützelbach finden in der 4. Ferienwoche vom 22. bis 26.07.2019 an der Fritz-Walter-Halle im OT Lützel-Wiebelsbach statt. 

Die Ferienspiele beginnen täglich um 9.00 Uhr und enden um 16.00 Uhr. Der letzte Ferienspieltag (Freitag) endet um 14.00 Uhr. Für berufstätige Eltern besteht die Möglichkeit, ihre Kinder ggf. schon um 8.00 Uhr zu bringen. Die Ferienspielkinder werden täglich mit einer warmen Mittagsmahlzeit und Getränken sowie Obst am Nachmittag versorgt. Sie sollten jedoch ein kleines Frühstück dabei haben. Die Kinder sollten wetterangepasste Kleidung tragen, die schmutzig werden darf, und feste Schuhe.

Die Teilnahmekosten betragen 35,-- €. Anmeldungen sind ab sofort telefonisch unter 0151 65215653 oder per E-Mail unter Jugendpflege.Breuberg-Luetzelbach@gmx.de (Ansprechpartnerin: Jugendpflegerin Kristin Rettig) möglich. Anmeldeschluss ist der 17.05.2019. 

Während der Breuberger Ferienspiele werden verschiedene Spiele selbst hergestellt und alte Spiele neu entdeckt. In Lützelbach warten spannende Rätsel und kleine Abenteuer auf die Kinder. Außerdem stehen wieder viele Spiel-, Bastel- und Bewegungsangebote sowie das gemeinsame Bemalen von T-Shirts auf dem Programm. 

Zum Abschluss der Ferienspiele in Breuberg (05.07.0219) und Lützelbach (26.07.2019) werden wir das Schwimmbad in Sandbach besuchen.

Auf schöne und erlebnisreiche Ferienspielwochen freuen sich die Jugendpflegerinnen Sibel Cakir und Kristin Rettig mit ihren Betreuerteams!

Start der interkommunalen Jugendarbeit Breuberg/Lützelbach

- Neue Jugendpflegerin Kristin Rettig vorgestellt -

Die Stadt Breuberg und die Gemeinde Lützelbach gehen in der kommunalen Jugendarbeit künftig gemeinsame Wege. Mit der Vorstellung einer neuen Jugendpflegerin für beide Kommunen ist das Projekt zum Jahresbeginn 2019 gestartet. Der mit der Durchführung der Aufgabe beauftragte Verein Jugendwerkstätten Odenwald (JWO) e.V. hat Kristin Rettig als neue Jugendpflegerin für beide Kommunen vorgestellt. Frau Rettig ist studierte Sozialpädagogin und freut sich auf die Aufgabe, die für sie eine spannende Herausforderung darstellt. Erste berufliche Erfahrungen hat sie im Rahmen des Breuberger Projektes „Kopfsteinpflaster“ gesammelt, mit dessen Umsetzung die Jugendwerkstätten ebenfalls betraut sind. Zunächst noch vom dortigen Projektbüro in Neustadt aus hat Frau Rettig ihre neue Arbeit aufgenommen. An der Seite von Sibel Cakir, die von der Stadt Breuberg ergänzend mit Aufgaben der Jugendarbeit betraut ist, wird sie sich um den bestehenden Jugendtreff in Rai-Breitenbach kümmern, der als interkommunales Angebot künftig ausdrücklich auch Kindern und Jugendlichen aus der Gemeinde Lützelbach offen steht. Umgekehrt soll dies dann auch für den künftigen Jugendtreff in Lützel-Wiebelsbach gelten, für den derzeit Räumlichkeiten im Betriebsgebäude des Bauhofes in der Klingenstraße hergerichtet werden. Dessen Eröffnung ist im Zeitraum Februar/März geplant. Hierüber wird noch weitergehend berichtet. 

- Erweitertes Ferienspielangebot in den Sommerferien -

Zu den ersten Aufgaben der neuen Jugendpflegerin gehört die Vorplanung der diesjährigen Sommerferienspiele. Hierzu ist vereinbart, dass die Angebote von Breuberg und Lützelbach mit jeweils einer Woche zeitlich und räumlich getrennt erhalten bleiben, konzeptionell und personell aber miteinander vernetzt und gemeinsam beworben werden. Die Ferienspiele in Breuberg finden in der ersten Ferienwoche (01.-05.07.2019) und die Ferienspiele in Lützelbach in der vierten Ferienwoche (22.-26.07.2019) statt. Damit wird auch auf Betreuungsangebote in den jeweiligen Grundschulen Rücksicht genommen. Die Ferienspiele sollen grundsätzlich Kindern aus beiden Kommunen offen stehen, so dass für berufstätige Eltern bei Bedarf über einen Zeitraum von bis zu vier Wochen innerhalb der Sommerferien die Möglichkeit zur Betreuung ihrer Kinder besteht.

Breuberg und Lützelbach bringen gemeinsame Jugendarbeit auf den Weg

- Von Sozialausschüssen beauftragter Träger startet Anfang 2019 –

 Mit jeweils einstimmigen Voten haben die Sozialausschüsse aus Breuberg und Lützelbach in einer gemeinsamen Sitzung den „Startschuss“ für die geplante interkommunale Jugendarbeit gegeben. Gegenstand der Beschlussfassung war die gemeinsame Beauftragung eines anerkannten freien Leistungsträgers, der die Aufgabe der kommunalen Jugendpflege künftig für beide Kommunen wahrnehmen soll. Den Zuschlag erhielt das Angebot des in Erbach ansässigen Vereins Jugendwerkstätten Odenwald e.V., der in Neustadt bereits mit dem Projekt „Lebensraum Kopfsteinpflaster“ tätig ist und dort auf eine erfolgreich begonnene Arbeit im Bereich der generationsübergreifenden Integrationsförderung verweisen kann.

Ausschlaggebend für den Zuschlag an die Jugendwerkstätten waren neben einem überzeugenden inhaltlichen Konzept der vergleichsweise günstige Preis sowie verbindliche Zusagen im Hinblick auf einen schnellen Arbeitsbeginn zum Jahresanfang 2019 und auf verlässliche Vertretungsregelungen bei Ausfall des mit der Aufgabe betrauten Personals.

Konkret verabredet ist, dass sich Breuberg und Lützelbach die aus dem Auftrag entstehenden Kosten von rund 60.000 € pro Jahr hälftig teilen und dafür die in beiden Kommunen seither vorhandenen jugendspezifischen Angebote – darunter die offenen Jugendtreffs – gefestigt bzw. neu belebt und weiterentwickelt werden. Ziel ist es, diese Angebote künftig sinnvoll und gewinnbringend für alle Beteiligten miteinander zu vernetzen. So ist beispielsweise die Koordinierung und Öffnung der Ferienspiele beider Kommunen ein wichtiges Anliegen, um allen Eltern noch bessere Betreuungsmöglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu bieten.

Mit dem ebenfalls vorgesehenen Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zur offiziellen Begründung ihrer Kooperation erhoffen sich beide Kommunen einen Zuschuss über 50.000 € vom Land Hessen aus dessen Förderprogramm für interkommunale Zusammenarbeit. Damit könnten die Kosten des Anlaufjahres bereits weitgehend gedeckt werden.

Im nächsten Schritt werden jetzt alle erforderlichen Modalitäten geklärt und Absprachen getroffen, damit die interkommunale Jugendarbeit pünktlich am 2. Januar 2019 beginnen kann. Sodann wird der beauftragte Träger die oder den neuen Jugendpfleger/in und die konzeptionellen Inhalte und Ziele der künftigen Jugendarbeit in beiden Kommunen öffentlich vorstellen.

Ferienspiele Lützelbach 2018

Nachdem die zwischen Lützelbach und Breuberg vereinbarte interkommunale Jugendarbeit aus formalen Gründen in diesem Sommer noch nicht zum Tragen kommen konnte, hat die Verwaltung das Angebot der Kinder-und Jugendhilfe des Odenwaldkreises angenommen und deren Spielmobil geordert. Davon hat die Gemeinde Lützelbach gleich in dreifacher Hinsicht profitiert: Anspruchsvolle Freizeitangebote, qualifizierte Betreuung, moderate Kosten sowie die Gewissheit, 43 Kindern aus allen Ortsteilen eine interessante und abwechslungsreiche Ferienwoche geboten zu haben. Getreu dem diesjährigen Motto: “Mit Einstein im Spielmobil“ standen neben sportlicher Betätigung Experimentierfreude und Kreativität im Mittelpunkt dieser Ferienfreizeit. So hatten die Jüngsten die Wahl zwischen Ball- und Gruppenspielen, Malen oder Basteln. Im experimentellen Bereich drehte sich alles um Erde, Wasser, Luft, Licht und Farbe, wobei die Kids an den jeweiligen Workshops teilnehmen konnten und teilweise aus dem Staunen nicht mehr herauskamen. Während Experimentierfreude und Kreativität in den noch nicht so heißen Vormittagsstunden gefragt waren, konnten die Nachmittagsstunden als Entspannungsphase zur Erholung und für offenes Spielen genutzt werden. Am letzten Tag dieses Ferienspektakels waren auch die Eltern zum Mitmachen eingeladen und hatten Gelegenheit, die Ergebnisse des experimentellen und kreativen Schaffens ihrer Sprösslinge zu bewundern. Keine Frage: Diese Ferienwoche hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht.“ Es geht auch ohne Ausflüge in Freizeitparks oder Ähnliches“, lobte der Lützelbacher Bürgermeister Uwe Olt die Arbeit der Spielmobilisten, die in diesem Sommer in fünf Gemeinden aktiv sind und mit den Lützelbacher Kindern als zahlenmäßig stärkster Gruppe auch die größte Herausforderung zu meistern hatten. „Ohne externe Hilfe wäre es schwierig geworden, Ferienspiele anzubieten“, räumt der Verwaltungschef ein. Abgesehen vom organisatorischen Aufwand, der in Ermangelung eines Jugendpflegers an der Verwaltung hängengeblieben wäre, hätte es einer Vielzahl ehrenamtlicher Helfer bedurft und diese würden leider immer weniger.